So passt Pinterest in deinen kreativen Workflow

15. Oktober 2026

Close-up der Hände einer Person bei der Planung in einem Notizbuch. Daneben steht ein Laptop auf einem Schreibtisch im warmen Sonnenlicht.

Das Erstellen von Content verläuft nicht immer linear. Es kann chaotisch sein, besonders wenn er immer wieder überarbeitet werden muss und mehrere Plattformen im Spiel sind. An manchen Tagen sammelst du nur Inspiration. An anderen bist du mit der Planung, Produktion und Bearbeitung beschäftigt. Vielleicht versuchst du auch, bereits veröffentlichten Content etwas länger am Leben zu halten. 

Bei diesem ganzen Prozess kann Pinterest dich unterstützen – und zwar auf vielfältigere Weise, als du vielleicht denkst. Es lässt sich in deine bestehende Arbeitsweise einbinden, ganz gleich, ob du ganz neue Inhalte erstellst und veröffentlichst oder bereits auf anderen Kanälen veröffentlichten Content weiterverwertest.

Inspiration: Finde Ideen, nach denen andere bereits suchen

Mit den Tools von Pinterest kannst du eine erste Inspiration oder eine konkretere kreative Richtung für eine vage Idee finden. 

Pinterest Trends

  • Dafür ist es gut: Du siehst, wofür sich Zielgruppen wie deine interessieren könnten, wonach sie aktuell zunehmend suchen und welche Begriffe sie dabei verwenden. 

  • So passt es in deinen Workflow: Egal, ob du bereits an einer Idee arbeitest oder noch gar nicht weißt, wo du anfangen sollst – Pinterest Trends hilft dir bei der Entscheidung, was du dir als Nächstes vornehmen solltest. Wenn du schon eine Idee hast, kannst du dir ansehen, welche Looks, Vibes, Themen und visuellen Referenzen gerade bei den Pinterest-Nutzer*innen angesagt sind, um zu entscheiden, in welche Richtung es gehen soll.

  • So geht's: Gehe zu Pinterest Trends. Wähle deine Region und relevante Interessen aus, um passende Insights zu erhalten.

Planung: Organisiere, was als Nächstes ansteht

Führe Referenzen, visuelle Systeme, Storytelling und Projektausrichtung an einem Ort zusammen.

Pinnwände

  • Dafür ist es gut: Du kannst anpassbare Collections mit Inhalten erstellen, sei es zu einem Thema, Stil, Projekt, Artikel oder irgendetwas anderem, das dir hilft, deine Gedanken zu ordnen. Füge dann Pinnwand-Ordner hinzu, um deine Inhalte noch besser zu strukturieren. Brauchst du einen Platz zum Experimentieren? Dann kannst du eine Pinnwand auch privat halten.

  • So passt es in deinen Workflow: Wenn du Inspirationen gesammelt hast, kannst du sie mithilfe von Pinnwänden in konkrete Ideen übersetzen. Erstelle zum Beispiel eine Pinnwand für ein anstehendes Projekt im Bereich Einrichten und Wohnen mit Pinnwand-Ordnern für jeden Raum. Du kannst auch inspirierende Bilder für ein Produktshooting oder eine Markenpartnerschaft speichern. Oder plane einfach deine Outfits für die nächste Woche.

  • So geht's: Sieh dir deine gemerkten Pins an und schau, welche Themen sich abzeichnen. Vielleicht stehst du gerade total auf Lila – oder du denkst schon über deine Outfits für nächste Woche nach. Wähle ein Thema aus und erstelle eine Pinnwand, um deinen nächsten Post oder dein nächstes Projekt zu planen.

  • Profi-Tipp: Wähle auf einer Pinnwand oder in einem Pinnwand-Ordner die Option „Weitere Ideen“, um Empfehlungen zu erhalten, die zu deinen kuratierten Inhalten passen.

Pin-Planung

  • Dafür ist es gut: Wenn du ein Pinterest-Unternehmenskonto hast, kannst du mit der Pin-Planung im Tool zur Pin-Erstellung die Veröffentlichungszeiten für bis zu zehn Pins bis zu 30 Tage im Voraus festlegen.

  • So passt es in deinen Workflow: Wenn du auf mehreren Plattformen postest, kann Einheitlichkeit zur Herausforderung werden. Plane deine Pins im Voraus, um dir das Posten zu erleichtern und einen regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus beizubehalten. 

  • So geht's: Wenn du in der Pinterest-App einen Pin erstellst, wähle „Geplantes Veröffentlichungsdatum“ und lege ein Datum und eine Uhrzeit innerhalb der nächsten 30 Tage fest. Oder wähle auf dem Desktop „Später veröffentlichen“ aus.

Präsentation: Sammle und teile deine Arbeit

Sobald deine Inhalte bereit sind, brauchst du einen Ort, an dem Menschen sie entdecken können.

Pinnwände und Collagen 

  • Dafür sind sie gut: Wie du weißt, sind Pinnwände ideal, um Ideen zu sammeln – und um sie zu teilen. Erstelle öffentliche Pinnwände als Portfolio und als Ort, um deine Arbeit zu präsentieren. Mit Collagen kannst du mehrere Bilder in einem Pin zusammenfassen und so ein Produkt, einen Look oder ein Projekt optimal in Szene setzen.

  • So passen sie in deinen Workflow: Nach Abschluss eines Projekts kannst du eine Pinnwand oder Collage erstellen, die mehrere visuelle Elemente bündelt und eine Story erzählt. Das könnte etwa eine Collage mit allen Artikeln deines OOTD sein. Oder lass dich von einer Hochzeitsplanerin inspirieren, die mit Pinnwänden ihr Event-Portfolio präsentiert, oder von einer Innenarchitektin, die eine Pinnwand mit ihrem maximalistischen Stil zusammenstellt. 

  • So geht's: Denk an deinen letzten Content. Wie könntest du ihn kombinieren, damit er noch besser zur Geltung kommt? Wenn du fünf Rezeptvideos fürs Abendessen erstellt hast, speichere sie auf einer Pinnwand für einen wöchentlichen Speiseplan. Wenn du kürzlich ein DIY-Projekt abgeschlossen hast, erstelle eine Collage der Dinge, aus denen das Endergebnis entstanden ist, oder aller Werkzeuge, die dabei zum Einsatz kamen.

Längere Lebensdauer: Hol mehr aus deinem Content

Verwende Inhalte auf Pinterest wieder, um Beiträgen ein längeres Leben zu ermöglichen.

Instagram-Kontoverknüpfung

  • Dafür ist es gut: Wenn du dein Instagram-Konto mit Pinterest verknüpfst und die automatische Veröffentlichung aktivierst, kannst du Inhalte nahtlos plattformübergreifend veröffentlichen.

  • So passt es in deinen Workflow: Hol aus bereits vorhandenem Content mehr raus, indem du ihn zweimal veröffentlichst. 

  • So geht's: Öffne die Einstellungen deines Pinterest‑Kontos und wähle „Link zu Pinterest“ aus. Klicke anschließend auf „Instagram“, tippe auf „Verifizieren“, melde dich im Pop-up-Fenster bei Instagram an und wähle „Zulassen“, um Berechtigungen für „Profilinformationen“ und „Medien“ zu erteilen.

  • Profi-Tipp: Wähle beim Verifizieren deines Kontos die Option zur rückwirkenden Katalogerfassung. So werden auch die Inhalte der letzten 90, 180 oder 365 Tage auf Pinterest hochgeladen.

Insights: Sieh, was funktioniert und was du als Nächstes erstellen solltest

Ein Blick auf die Performance verrät dir, was gut funktioniert, und kann Aufschluss darüber geben, was für Content du künftig erstellen solltest.

Pinterest Analytics

  • Das bringt es: In der „Analytics-Übersicht“ kannst du deine Pin-Metriken verfolgen, um nachzuvollziehen, welche deiner Inhalte bei Pinterest-Nutzer*innen am besten ankommen. Weitere Informationen, wen du mit deinem Content erreichst, findest du auf dem Tab „Audience Insights“. 

  • So passt es in deinen Workflow: Analytics sind wie Buchstützen – sie stehen am Anfang und Ende des Entwicklungsprozesses deiner Inhalte. Überprüfe die Kennzahlen als letzten Schritt nach dem Posten und nutze die gewonnenen Erkenntnisse, um deine nächsten Inhalte zu planen. 

  • So geht's: Gehe zu Pinterest Analytics, um zu sehen, welche deiner Pins, Themen oder Ideen bei deiner Zielgruppe gut ankommen. Nutze sie als Orientierung für deinen nächsten Content und zur Identifizierung von Chancen, um leistungsstarken älteren Pins neues Leben einzuhauchen.

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