Pinterest-KI und du
Hinter den Kulissen
Pinterest hat von Anfang an künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt, um Menschen dabei zu helfen, Inspiration zu finden, damit sie ein Leben erschaffen können, das sie lieben. Dies kann sich auf verschiedene Weise äußern, etwa durch das Anzeigen von Empfehlungen, das Verbessern der Inhaltsmoderation oder das Ausbauen der Repräsentation von Inklusion. Heute setzen wir uns bewusst mit der generativen KI-Technologie auseinander.
Neues
Generative KI (GenAI) ist Bestandteil der Tools und Funktionen von Pinterest, die Innovation und Kreativität fördern. Je stärker die Nutzer*innen mit diesen KI-Funktionen vertraut sind, desto besser können sie ihre Erfahrung verstehen, anpassen und verbessern. Für Creator*innen bedeutet das, zu sehen, wie die Technologie mitprägt, wie Nutzer*innen auf der Plattform Inhalte entdecken und mit ihnen interagieren.
Die Erfahrung verstehen
GenAI-Labels
Worum es geht: KI-Labels helfen Nutzer*innen dabei zu erkennen, wenn ein Bild möglicherweise mit KI bearbeitet oder generiert wurde. Diese Labels werden anhand der Metadaten des Bilds oder durch Klassifizierungsmodelle vergeben, die potenzielle GenAI-Inhalte automatisch erkennen.
Was das für dich bedeutet: Diese Kennzeichnungen sollen dich darüber informieren, wann möglicherweise KI verwendet wurde. Sie bieten dir mehr Kontext zu den Inhalten in deinem Feed.
Wo es zu finden ist:
Tippe auf einen Bild-Pin. Nun siehst du in der Detailansicht unten links die Kennzeichnung „KI-modifiziert“. Da sich diese visuellen Klassifizierungsmodelle kontinuierlich weiter verbessern, werden die Labels zunehmend hilfreicher und genauer.
Wenn du glaubst, dass deine Inhalte möglicherweise falsch gekennzeichnet wurden, kannst du Einspruch einlegen, damit das Label überprüft wird.

Deine Erfahrung anpassen
GenAI-Inhaltskontrollen
Worum es geht: Ein Tool, das dir mehr Kontrolle darüber gibt, was du auf Pinterest siehst, indem du den Anteil an KI-Inhalten in deinem Feed anpassen kannst. Die vollständige Liste der Kategorien findest du in deinen Pinterest-Einstellungen. Es kommen künftig weitere Kategorien hinzu.
Was das für dich bedeutet: Mit diesem Tool werden dir auf berechtigten Bild-Pins in bestimmten Kategorien, die besonders anfällig für KI-Bearbeitung oder -Generierung sind, zum Beispiel Beauty, Kunst, Mode sowie Einrichten und Wohnen, weniger GenAI-Inhalte angezeigt. Das Ergebnis: Dir werden mehr von den Inhalten angezeigt, die du sehen möchtest, und weniger von dem, was du nicht sehen möchtest.
Wo es zu finden ist:
Verwalte deine Präferenzen unter „Einstellungen“, indem du „Verfeinere deine Empfehlungen“ aufrufst.
Aktiviere oder deaktiviere Kategorien, um in jeder unterstützten Kategorie weniger KI-generierte Bilder angezeigt zu bekommen.
Du kannst auch auf das Drei-Punkte-Menü unten rechts bei einem berechtigten Bild-Pin tippen und „Weniger KI-generierte Pins anzeigen“ auswählen.
Falls du deine Meinung änderst, kannst du deine Auswahl jederzeit anpassen.

Verbessere dein Erlebnis
Pinterest Assistant
Worum es geht: Pinterest Assistant ist ein KI-gestütztes Tool, das Nutzer*innen auf Pinterest dabei unterstützt, Inspiration zu finden, indem es Empfehlungen verschiedenster Art anzeigt – von der Umgestaltung des Wohnzimmers über die Reiseplanung bis hin zur Auffrischung der Hautpflegeroutine.
Was das für dich bedeutet: Das „Richtige“ zu finden, kann schwierig sein, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst. Du erhältst Empfehlungen und Ideen, die dich beim nächsten Schritt unterstützen.
So funktioniert es: Pinterest Assistant befindet sich derzeit in der Beta-Phase und ist für Nutzer*innen in den USA ab 18 Jahren auf iPhones verfügbar. Eine breitere Einführung ist bereits geplant.

Visuelle Suche
Worum es geht: Die Suche auf Pinterest war schon immer visuell. Die visuelle Suche nutzt eine Reihe KI-gestützter Suchfunktionen, mit denen du über Bilder noch mehr Ideen entdecken kannst. Wenn du auf einen Pin tippst oder ein Foto hochlädst, analysiert Pinterest den Bildinhalt und alle zugehörigen Textbeschreibungen. Im Hintergrund erstellt Pinterest daraufhin Beschreibungen (zum Beispiel „Leinenblazer“ oder „minimalistisches Wohnzimmer“), um die relevantesten Ideen und Produkte zu ermitteln. Anschließend werden dir Ergebnisse angezeigt, die dem ursprünglichen Bild ähneln oder davon inspiriert sind.
Was das für dich bedeutet: Wenn Menschen Bilder antippen, um „Mehr davon“ zu finden, eröffnet das neuen Zielgruppen die Möglichkeit, deine Pins (und getaggten Produkte) zu entdecken. Zudem kann die KI von Pinterest – wenn sie versteht, was auf einem Bild zu sehen ist, und daraus detaillierte Keywords und Verfeinerungen wie Stil, Farbe und Anlass ableitet – dazu beitragen, dass diese Pins häufiger in relevanten Ergebnissen erscheinen.
So wird sie genutzt:
Tippe unten rechts auf einem Pin auf das Lupensymbol oder lade dein eigenes Foto hoch. Klicke anschließend auf den Bereich, der dich interessiert, oder zoome hinein – zum Beispiel auf eine Jacke, ein Fliesenmuster oder die gesamte Szene.
Pinterest findet ähnliche Artikel, passende Stile und Einkaufsmöglichkeiten, die zum Bildinhalt passen, damit du Varianten entdecken, Optionen vergleichen und dir deine Favoriten merken oder sie kaufen kannst.

Häufig gestellte Fragen
Pinterest analysiert die Metadaten eines Bildes und hat zusätzlich Klassifikatoren entwickelt, die GenAI-Inhalte automatisch erkennen – selbst wenn die Inhalte keine offensichtlichen Marker aufweisen. Wir arbeiten ständig daran, diese Klassifikatoren zu verbessern, um die Genauigkeit zu erhöhen.
Unsere laufenden Maßnahmen konzentrieren sich darauf sicherzustellen, dass Pinterest-Systeme Inhalte erkennen, die für Menschen auf der Plattform weder inspirierend noch umsetzbar sind – unabhängig davon, wie sie erstellt wurden. Zusätzlich führen wir weitere Tests ein, um damit verbundene Anliegen gezielt anzugehen.
Pins, die das Label „KI-modifiziert“ erhalten, sind Bild-Pins, bei denen Pinterest-Systeme erkennen, dass sie möglicherweise mit GenAI generiert oder bearbeitet wurden. Dazu analysiert Pinterest die Metadaten eines Bilds und nutzt Klassifizierungsmodelle, die GenAI-Inhalte automatisch erkennen – selbst dann, wenn keine offensichtlichen Kennzeichnungen vorhanden sind.
Mit der Weiterentwicklung dieser Klassifizierungsmodelle sollen die Labels künftig noch hilfreicher und genauer werden. Allerdings sind diese Systeme nicht perfekt. Deshalb gibt es ein Einspruchssystem für Creator*innen und Nutzer*innen auf Pinterest, die der Meinung sind, dass ihre Inhalte fälschlicherweise gekennzeichnet wurden.
Auf Pinterest ist das Ziel, den Menschen auf der Plattform die Transparenz zu bieten, die sie sich wünschen. Die Inhalte wurden gekennzeichnet, da unser System davon ausgeht, dass das Bild mithilfe von KI erstellt wurde. Diese Systeme sind jedoch nicht perfekt. Deshalb kannst du die Kennzeichnung deines Pins über unser Einspruchssystem anfechten.
Du kannst die Kennzeichnung auf deinem Pin über unser Einspruchssystem anfechten. Sobald die Anfrage geprüft und genehmigt wurde, sollte die Änderung innerhalb weniger Minuten sichtbar sein.
Verwende den Regler in deinen Pinterest-Einstellungen, um festzulegen, wie viel GenAI-Inhalte dir in bestimmten Kategorien angezeigt werden, die besonders häufig von KI verändert oder generiert werden. Feedback hilft dabei, zukünftige Updates zu gestalten. Du kannst also damit rechnen, dass im Laufe der Zeit noch weitere Optionen verfügbar werden. Mehr dazu.
Wir arbeiten daran sicherzustellen, dass unsere Systeme Inhalte erkennen, die für Pinterest-Nutzer*innen nicht inspirierend, umsetzbar oder relevant sind – unabhängig davon, wie sie erstellt wurden.
Diesem Problem begegnen wir auf verschiedene Weise. Unter anderem werden die Pinterest-Systeme weiterentwickelt, um nicht inspirierende oder spamartige Inhalte zu erkennen und zu begrenzen, sodass hochwertige, umsetzbare Inhalte bevorzugt in Distribution und Suche erscheinen.
Die Algorithmen von Pinterest priorisieren Inhalte, die inspirierend, umsetzbar und für die jeweilige Person am relevantesten sind. Da GenAI jedoch noch relativ neu ist und sich kontinuierlich weiterentwickelt, lernt die Branche noch, wie sich diese Inhalte zuverlässig erkennen lassen – und auch, wo und wann sie Nutzer*innen einen echten Mehrwert bieten.